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BUNDESRAT US-KONGRESS HOUSE OF LORDS HOUSE OF COMMONS BUNDESVERSAMMLUNG DEUTSCHES PARLAMENT EU-PARLAMENT
| Politik: Die Führung öffentlicher Angelegenheiten zu privatem Vorteil. "Wörterbuch des Teufels" A. BIERCE |
PARLAMENTARISMUS |
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Bilder: WEBSCHOOL |
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| Parlament
wird in vielen Staaten die demokratisch gewählte Volksvertretung
genannt. In Österreich versteht man unter dieser Bezeichnung den Nationalrat
und den Bundesrat gemeinsam sowie
den Namen des Gebäudes in dem diese ihren Sitz haben.
Vorbild aller Parlamente ist das
englische Parlament. Daher werden auf dieser Seite auch Vergleiche mit
diesem angestellt. Der Nationalrat An seiner Spitze stehen drei Präsidenten, sie werden von den Abgeordneten gewählt; die Zahl der Abgeordneten beträgt 183.Jede der vertretenen Parteien wählt einen Klubobmann. Er gibt "seinen" Abgeordneten Richtlinien für deren Abstimmungsverhalten (Klubzwang). D. h. Abgeordnete einer Fraktion müssen so abstimmen, wie es in der "Klubsitzung" mit dem Obmann vereinbart wurde. Sie haben "Fraktionsdisziplin" zu halten. Im Widerspruch dazu steht das freie Mandat jedes Abgeordneten, seine Verantwortung, so zu stimmen, wie es seiner persönlichen Überzeugung, seinem Gewissen entspricht.Abstimmungen erfolgen meistens offen, selten geheim. Funktionsperiode: 5 Jahre[2007 beschlossen die Koalitionsparteien SPÖ + ÖVP eine Verlängerung der Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahre. 1958 waren die beiden Parteien mit dem gleichen Vorhaben am Widerstand von Franz Olah* gescheitert, der darüber das Volk abstimmen lassen wollte.] Das russische Parlament, die DUMA, nahm sich an Österreich ein Beispiel. Auch dort wurde das Wahlvolk nicht mit einer Abstimmung belästigt. 2008 genehmigten sich die Abgeordneten eine Verlängerung der Legislaturperiode um eines auf fünf Jahre. Die "ranghöchsten" Abgeordneten der Parteien sitzen in den vorderen Bänken Die Einberufung des NR erfolgt durch den
Bundespräsidenten, ...
Seit 6. Oktober 2008 lautet die
Sitzverteilung Wählerstimmen
Am 16. Dezember 2009 wird aus der
BZÖ-Landesgruppe Kärnten die
FPK (Freiheitliche in Kärnten).
Die FPK wird im Parlament
nach dem deutschen Vorbild CDU/CSU gemeinsam mit
der
FPÖ freiheitliche Politik machen. Nächster Wahltermin: vorgesehen 2013
Parlamentarische Rechte der Klubs: Klubstärke erreicht eine Partei im NR, wenn sie mindestens fünf Abgeordnete stellt. Damit hat sie auch Anspruch auf Fördermittel (Klubfinanzierungsgesetz).Fünf Abgeordnete, die nicht derselben Partei angehören, können nur mit Zustimmung des NR einen Klub bilden. Die Klubgröße bestimmt, in wie vielen Ausschüssen den jeweiligen Klubs der Vorsitz zusteht und die Anzahl der Sitze in den Ausschüssen. An Sitzungstagen mit Blockredezeit wird die Tagesredezeit proportional nach Klubgröße aufgeteilt. Die Klubs bestimmen dann die Redezeit ihrer Abgeordneten.Abhängig von der Mandatszahl stehen den Klubs bestimmte Minderheitsrechte zu (Anzahl der "Dringlichen Anfragen", Verschieben von Abstimmungen, ...)
Der Monatsbruttobezug der Abgeordneten beträgt 8.160,- Euro (14 mal, seit 1. Juli 2008). Er bildet die Basis (100 %) zur Berechnung der Höhe der Bezüge öffentlicher Funktionäre. Der Präsident des NR verdient 17.136,- Euro (210 % eines NR-Abgeordneten), zweiter und dritter Präsident je 13.872,- Euro (170 % eines NR-Abgeordneten). Auch die Klubobmänner erhalten je 13.872,- € (170 % eines NR-Abgeordneten).
Die 630 Abgeordneten im italienischen Parlament
und die 315 Senatoren sind
noch bequemer gebettet: zu einem Nettogehalt von monatlich
5.419,- Euro
kommen noch Sitzungsgelder (4.000,-
Euro), eine
allgemeine Spesenpauschale
(4.190,-
Euro)
und eine Entschädigung für
Reisen und Telefonate (bis zu
1.850,- Euro).
2010 wurde ein
Kürzung um 1.000,- beschlossen. Dennoch blieben die italienischen
Abgeordneten mit netto nunmehr
13.974,-
Europas bestbezahlte. Verwaltungsstrafen müssen sie nicht bezahlen,
Reisen mit Bahn, Schiff oder Flugzeug sind kostenlos.
Nebeneinkünfte: Während in Deutschland die zusätzlichen Einkünfte der Abgeordneten auf der Website des Bundestags für alle Interessierten bequem abrufbar sind, sind diesbezügliche Recherchen in Österreich mit erheblichem Zeitaufwand verbunden. Nur ein persönlicher Besuch im Parlament ermöglicht die Einsichtnahme in eine ausgedruckte Liste mit den relevanten Daten. Gutes Gedächtnis ist gefragt. Kopieren oder Abschreiben darf man die Liste nicht!
Die Sitzordnung der Abgeordnetenplätze
ist halbkreisförmig ausgerichtet. |
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Zum Vergleich das englische Unterhaus (House of Commons)
Die Sitzordnung der Abgeordnetenbänke ist länglich ausgerichtet. Im Mittelalter wurzelt die in den westlichen Staaten gebräuchliche Einteilung der Parteien in rechte und linke. Die Vertreter der niederen Stände saßen auf den Bänken zur Linken des Speakers. |
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HINTER BÄNKLER |
REGIERUNGSPARTEI
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OPPOSITIONSPARTEI |
HINTER BÄNKLER
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SPEAKER |
LINKE PARTEI (weil links vom Speaker) RECHTE PARTEI (sitzt rechts vom Speaker)
| Die Bänke bieten nur
für zwei Drittel der Abgeordneten Sitzplätze. Wer zu spät zu
einer wichtigen Debatte kommt, an der alle Mandatare interessiert sind,
den bestrafen die Krampfadern: er muss stehen, ev. auf dem Boden sitzen. Als Hinterbänkler werden die wenig einflussreichen Abgeordneten in den hintersten Reihen bezeichnet. |
Der Bundesrat
Der Monatsbruttobezug der Abgeordneten beträgt 4.080,- Euro (14 mal) = 50 Prozent eines NR-Abgeordneten. Der Stellvertreter des Bundesratsvorsitzenden und die Fraktionsvorsitzenden werden mit jeweils 5.712,- Euro (70 % eines NR-Abgeordneten) und der Bundesratsvorsitzende mit 8.160,- Euro (100 % eines NR-Abgeordneten) brutto monatlich entlohnt. Stand: 1. Juli 2008 |
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Auch der Bundesrat hat sein
englisches Gegenstück, das Oberhaus (House
of Lords)
Im Oberhaus steht
der einzige Thron des Vereinigten Königreichs. Nur einmal im
Jahr wird er benutzt, wenn die Königin anlässlich der zeremoniellen
Parlamentseröffnung im Spätherbst die Thronrede
verliest. Deren Inhalt der Premierminister vorgibt. |
Zurück nach Österreich. Nationalrat
und Bundesrat bilden die
Bundesversammlung
(derzeit 245 Mitglieder). Von der Verfassung sind ihr folgende Aufgaben
zugedacht:
Die Einberufung der Bundesversammlung erfolgt durch den Bundespräsidenten; sollen Beschlüsse gegen den Bundespräsidenten gefasst werden, dann beruft der Bundeskanzler die Bundesversammlung ein. |
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Untersuchungsausschüsse des Nationalrates werden durch einen
Beschluss des NR eingesetzt. Sie prüfen Vorgänge im Bereich der
Vollziehung des Bundes. Gerichte und Behörden sind verpflichtet, dem Ersuchen um Beweiserhebung nachzukommen bzw. Akten vorzulegen. |
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| Jahr | Untersuchungsgegenstand |
| 1949 - 1952 | Marshall-Plan-Hilfe (European Recovery Program) |
| 1966 - 1968 | Autobahn- und Straßenbau |
| 1968 - 1969 | Spionage im Innenministerium |
| 1971 - 1972 | Bau der UNO-City |
| 1971 - 1975 | Beschaffung von Flugzeugen für das BH |
| 1972 - 1975 | Konferenzzentrum (Austria Center) |
| 1976 - 1977 | Telefonüberwachungen |
| 1977 | Waffenexporte |
| 1980 - 1981 | Allgemeines Krankenhaus Wien |
| 1982 - 1983 | WBO (Wohnbaugenossenschaft) |
| 1988 - 1989 | Lucona (führte zum Rücktritt des NR-Präs. Gratz) |
| 1989 - 1990 | Noricum (VOEST-Tochter, illeg. Waffenexporte an Iran) |
| 1989 - 1990 | Milchwirtschaftsfond |
| 2000 - 2002 | Euroteam (Klärung der Auftragsvergabe und Gegenleistungen) |
| 2006 - 2007 | Auftragsvergabe f. d. Eurofighter |
| 2006 - 2007 | Banken (Ostgeschäfte, Versagen der Aufsichtsorgane) |
| 2008 | Innen-, Justiz-, Finanz- u. Außenministerium |
| 2011 - | Klärung von Korruptionsvorwürfen |
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Beispiele von Zwei-Kammer-Systemen / Mitgliederzahl |
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| Deutschland | Bundestag | 614 | Bundesrat | 69 |
| Großbritannien | Unterhaus | Oberhaus | 632 | |
| Österreich | Nationalrat | 183 | Bundesrat | 62 |
| Schweiz | Nationalrat | 200 | Ständerat | 46 |
| USA | Repräsentantenhaus | 435 | Senat | 100 |
| Japan | Oberhaus | 242 | Unterhaus | 480 |
| Auf der Website
www.meinparlament.at können Sie
an die Nationalratsabgeordneten Fragen richten. Ihre Frage + Antwort
werden auf der Website veröffentlicht. 1996 wurde in Großbritannien vom Unterhaus ein moralisches Regelwerk für Politiker und Inhaber öffentlicher Ämter erstellt, der Code of Conduct. "Anständig" ist demnach, wer in Ausübung seiner Funktion folgende sieben Punkte befolgt:
Code of Conduct + Erläuterungen auf der Website des Instituts für Parlamentarismus und Demokratiefragen www.parlamentarismus.at |
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DAS
DEUTSCHE PARLAMENT
BUNDESTAG
und BUNDESRAT sind in Deutschland die gesetzgebenden Kammern. Der
Bundestag Aktuelle Mandatsverteilung:
Mehrere
Abgeordnete (mind. fünf Prozent der Bundestagsmitglieder = 31 Personen)
können sich zu einer Fraktion
zusammenschließen, wenn sie derselben Partei oder Parteien mit gleicher
politischer Ausrichtung, die einander in keinem Land konkurrieren angehören.
Jede Fraktion wählt aus ihrer Mitte den Vorsitzenden und seine
Stellvertreter. Die Abstimmungen erfolgen offen (Handheben, Aufstehen, Hammelsprung) oder geheim. Beim Hammelsprung müssen alle Abgeordneten den Saal verlassen und durch eine von drei Türen wieder betreten. Die Türen tragen die Bezeichnungen JA, NEIN oder ENTHALTUNG. Monatsbruttobezug
eines Abgeordneten: 7.668,- Euro
(eine Mitarbeiterpauschale in Höhe von 14.712 Euro p. M.
wird von der Bundestagsverwaltung direkt den Mitarbeitern überwiesen).
2012 werden die Bezüge um 292,- (auf
7.960,-), 2013 um weitere 292,- (auf
8.252,-) erhöht. Die Höhe der
Abgeordnetenbezüge richtet sich gemäß "Abgeordnetengesetz" nach der
Besoldung eines Bundesrichters. Bleiben jedoch nach den beiden Erhöhungen
darunter.
Sitzordnung im Deutschen Bundestag: |
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| BUNDESTAGSWAHL |
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Der
Bundesrat |
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| Baden-Würtemberg | 6 Stimmen | Hessen | 5 Stimmen | Sachsen | 4 Stimmen |
| Bayern | 6 Stimmen | Mecklenburg-Vorpommern | 3 Stimmen | Sachsen-Anhalt | 4 Stimmen |
| Berlin | 4 Stimmen | Niedersachsen | 6 Stimmen | Schleswig-Holstein | 4 Stimmen |
| Brandenburg | 4 Stimmen | Nordrhein-Westfalen | 6 Stimmen | Thüringen | 4 Stimmen |
| Bremen | 3 Stimmen | Rheinland-Pfalz | 4 Stimmen |
Gesamt |
69 Stimmen |
| Hamburg | 3 Stimmen | Saarland | 3 Stimmen | ||
Parlament als Kontrollorgan
Die Tagungen des Parlaments sind öffentlich. Die Debatten, Stellungnahmen und Beschlüsse werden im Amtsblatt der EU und im Internet veröffentlicht. Die zwölf monatlichen Plenartagungen finden in Straßburg statt. Zusätzliche Tagungen, die Sitzungen der Ausschüsse und der Fraktionen in Brüssel. Der Parlamentspräsident, die 14 Vizepräsidenten und die fünf Quästoren (unterstützen ihre Parlamentarierkollegen in administrativen Angelegenheiten) werden in der konstituierenden Sitzung (= erste Sitzung nach den EU-Wahlen) gewählt. Ihre Amtszeit beträgt zweieinhalb Jahre, daher muss nach Ablauf der halben Legislaturperiode eine neuerliche Wahl erfolgen. Auch die Ausschüsse und deren Vorsitzende werden nur für zweieinhalb Jahre gewählt.Zahl der Abgeordneten bis 2009: 785 Wahltermin: 4. - 7. Juni 2009 Wahlplakate
+ Wahlergebnis
2009 Dazu gab es für die Abgeordneten 287 € Taggeld pro Sitzungstag (für Unterkunft und Verpflegung), 4.052 € allgemeine Kostenvergütung pro Monat (Büroausstattung, Telefon- und EDV-Kosten), 16.914 € Sekretariatspauschale pro Monat (Personalkosten für Mitarbeiter), 1.900 € freiwillige Altersversorgung pro Monat, 4.000 € Sonderpauschale pro Jahr (für Einladungen außerhalb der EU), 30.000 € Zusatzabsicherung für Krankenversorgung pro Jahr, Erstattung der Flugkosten für Reisen zu den Tagungsorten des Parlaments, zusätzlich 66 Cent/Kilometer für die ersten 500 Kilometer der An- und Abreise zum Tagungsort, für jeden weiteren Kilometer 27 Cent.
Die Abgeordneten erhalten ein einheitliches
Gehalt von 7.956,87 € (=38,5 % des
Grundgehalts eines Richters am EuGH) 12x brutto, netto bleiben immer noch
6.200,72- €. Eventuell sind auch noch nationale Steuern zu
bezahlen - Österreichs EU-Abgeordnete bleiben davon verschont.
Stand 2011
Präsident Nach einer Absprache zwischen den
beiden größten Fraktionen wurde der sozialdemokratische Kandidat (BORELL)
mit 388 Stimmen im ersten Wahlgang gewählt. In der zweiten Hälfte der
Amtsperiode übernahm am 16. Jänner 2007 der Vorsitzende der EVP, PÖTTERING,
das Präsidentenamt.
Fraktionen Die EU-Abgeordneten sind - abhängig von ihrer politischen
Ausrichtung - in Fraktionen zusammengeschlossen. Jede Fraktion hat einen
Vorsitzenden, einen Vorstand und ein Sekretariat. Anders als im
österreichischen Parlament gibt es keinen Fraktionszwang (Klubzwang).
Stimmverhalten, Anwesenheit, Aktivitäten der EU-Abgeordneten kann man unter www.votewatch.eu nachlesen. |
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Aufteilung der Sitze im EU-Parlament nach Fraktionen seit 7/ 2009 |
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| Europäische Volkspartei EVP-ED | 265 | davon 6 ÖVP |
| Sozialdemokraten SPE | 184 | davon 4 SPÖ |
| Allianz Liberale + Demokraten für Europa | 84 | |
| Europäische Linke / Nordische Grüne | 35 | |
| Grüne EFA | 55 | davon 2 aus Ö. |
| Europäische Konservative + Reformisten | 55 | |
| Europa der Freiheit + Demokratie | 30 | |
| Fraktionslose | 28 | 3 Martin |
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736 |
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| Wahlbeteiligung in den einzelnen EU-Staaten | ||
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KONGRESS
- das US-Parlament Die beiden Kammern des Kongresses sind das
Repräsentantenhaus
und der Senat. Ziemlich undemokratisch ist der Umstand, dass die Einwohner der Hauptstadt Washington, offiziell als Washington D. C. (District of Columbia) bezeichnet, kein Wahlrecht für den Kongress haben. Das liegt daran, dass Washington weder ein eigener Bundesstaat ist, noch einem Bundesstaat angehört.
Den Ergebnissen der Volkszählung 2010 folgend (2000: 281.421.906, 2010: 308.745.538), änderte sich in einigen Bundesstaaten die Zahl der zu vergebenden Sitze im Repräsentantenhaus. Im Durchschnitt entfallen auf ein Mandat 711.000 Personen (1790: 34.000). 12 Mandate wanderten in andere Bundesstaaten. Von Texas werden ab 2013 vier und von Florida zwei Abgeordnete mehr in den Kongress entsandt. |
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Die Sitzverteilung im US-Kongress Stand 31. 12. 2010 |
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| Repräsentantenhaus |
Senat 2 Senatoren pro Staat |
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| Republikaner | 242 | Republikaner | 47 |
| Demokraten | 193 | Demokraten | 51 |
| Unabhängige* | 2 | ||
| offen | |||
| Gesamt | 435 | 100 | |
| Die
Partei des Präsidenten Obama verfügt im
Repräsentantenhaus
und im
Senat über die Mehrheit. * Joe Lieberman (Connecticut, gewählt bis 2012) + Bernie Sanders (Vermont) "caucus with the Democrats " Im Juli 2009 bestätigte das Oberste Gerichte des Bundesstaates das Ergebnis der Senatswahl in Minnesota zugunsten des demokratischen Kandidaten Al Franken - er gewann mit einer Mehrheit von 312 Stimmen. Damit hatten die Demokraten im Senat 60 Stimmen und die Republikaner ihre Sperrminorität verloren. Das änderte sich im Jänner 2010, als in Masachusetts ein Republikaner zum Nachfolger des verstorbenen Ted Kennedy gewählt wurde. Jahreseinkommen eines Kongressmitglieds: ~174.000 $ (116.000 €, Kurs 11/09) |
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"Abstimmungsfluchten"
Regionale und gesamtstaatliche
Parlamente können nur dann Abstimmungen
vornehmen, wenn eine Mindestanzahl ihrer
Mitglieder anwesend ist. |
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MARATHONREDEN (Filibuster)
Im US-Senat
müssen die Senatoren nicht das Weite suchen, um einen Beschluss
zu verhindern. Es genügt, sich zu
Wort zu melden und selbiges nicht mehr abzugeben. Redezeiten von zehn, fünfzehn
Stunden (der Rekord liegt bei 24 Stunden 18 Minuten, aufgestellt von
Senator Strom Thurmond 1953) können die Debatten ins Endlose ziehen.
Solche Monsterreden haben eine eigene Bezeichnung: FILIBUSTER.
SLOWAKISCHES PARLAMENT
Alles bestens!? An der Abstimmung über die Reduzierung der Parlamentsmandate von 150 auf 100 und der Abschaffung von Politikerprivilegien nahmen nur 22,84 % der Stimmberechtigten teil (18. + 19. Sep. 2010). Damit ist das Anliegen wegen zu geringer Teilnahme - 50 % der Wahlberechtigten waren erforderlich - gescheitert. Weitere Infos
Literatur zum Thema: *Erlebtes Jahrhundert Franz Olah, Amalthea, ISBN 987-3-85002-645-1 |
Letzte Aktualisierung: 1. Jänner 2012
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