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| Die Erde stöhnt um die Jugend des Lands / Die Xerxes getötet, der vollgestopft / Den Hades mit Persern |
KRIEG |
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"Die Perser" AISCHYLOS |

Die Batterie der Toten
Gemälde von Václav Sochor Ort: HGM-Wien
Bildausschnitt: WEBSCHOOL
| In bewaffneten Konflikten kamen zwischen 2004 und
2007 jedes Jahr mehr als 50.000 Menschen
durch Waffengewalt um. Insgesamt entstehen durch Waffengewalt (kriminelle Delikte eingeschlossen) jährliche wirtschaftliche Schäden von 400 Mrd. $. Zahlen: UNDP Genf, 11. 9. 2008 |
| "Jede Kriegführung gründet auf Täuschung. Wenn wir also fähig sind anzugreifen, müssen wir unfähig erscheinen; wenn wir unsere Streitkräfte einsetzen, müssen wir inaktiv scheinen, wenn wir nahe sind, müssen wir den Feind glauben machen, dass wir weit entfernt sind, wenn wir weit entfernt sind, müssen wir ihn glauben machen, dass wir nahe sind." Sun Tsi (Die Kunst des Krieges) |
| 1. Juli 1916 - 07:30 Uhr: Beginn der Schlacht an der Somme. Von den 100.000 britischen Soldaten, die an diesem Tag gegen die deutschen Stellungen anrannten, waren bis zum Abend 20.000 gefallen, 40.000 wurden verwundet zurück getragen. |
| "Schulter an Schulter schleppten sich die jungen Soldaten über das Niemandsland. Das Bajonett aufgepflanzt, einen halben Zentner Gepäck auf dem Rücken, beugten sie sich beim Vormarsch leicht nach vorn, um dem Ansturm des schweren Feuers zu trotzen. Sofort nach dem Verlassen des schützenden Grabens war die Siegesgewissheit in taube Gleichgültigkeit umgeschlagen. Ungerührt stapften sie vorwärts, ohne Deckung, ohne Sicht. Das Ohr vernahm kaum das nahe Tacken der Maschinengewehre. Mit jedem Schritt lichteten sich die Reihen, rechts und links fielen die Kampfgefährten, niedergemäht von den Garben der Todesmaschinen. Verwundete krochen in die Trichter, hüllten sich in ihre Decken und starben. Überrascht blickten die deutschen Verteidiger auf dieses Schauspiel des Opfermuts. Manche muss das Gemetzel so angeekelt haben, dass sie das Feuer einstellten, damit die leichter Verletzten zu ihren Stellungen zurück kriechen konnten" |
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JOHN KEEGAN: Der Erste Weltkrieg. Eine europäische Tragödie. (Kindler Verlag) |

Soldatenfriedhof am Semmering;
Bild: WEBSCHOOL
| Am Ende der mehrwöchigen
Schlacht an der Somme gab es auf deutscher Seite
600.000 Tote und Vermisste. Die Kämpfe endeten im November, bis dahin
waren 418.000 britische und
200.000 französische Soldaten gefallen.
Einer von ihnen war Lt. William Noel Hodgson. Er trug einen Brief mit
diesen Worten bei sich: "By all the delights
that I shall miss, help me to die, O Lord". Im August 2006 sprach sich der britische Verteidigungsminister für eine Begnadigung von 306 britischen Soldaten durch das Parlament aus. Die Soldaten waren im Ersten Weltkrieg wegen Feigheit vor dem Feind zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. |
| Am dritten Kampftag stiegen grüne Lichter / im Vorfeld auf und gaben das Signal; / das Abwehrfeuer wurde plötzlich dichter / und bitter dünkte uns die Luft und schmal. / Selbst die Gewehre tickten drüben schärfer, / mit Grunzen schlugen die Granaten ein; / hohl ächzend schraubten sich die Minenwerfer / auf unsren Graben zu in schwankem Schein. |
| "Durchbruch" THEODOR KRAMER |
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Bereits im Dezember 1914 war
das russische Heer von 3,5 Millionen auf 2
Millionen dezimiert, Österreich-Ungarn verzeichnete 1,3
Millionen Verluste. Am 21. Feber 1916 begannen die deutschen Truppen die Operation "Gericht", wie sie den Angriff auf die Stadt Verdun nannten. Als die Schlacht am 20. Dezember beendet wurde, hatten beide Seiten kaum wesentliche Gebietsgewinne erzielt, aber rund 300.000 Soldaten hatten ihr Leben verloren.
Wie
keine andere Schlacht des Ersten Weltkrieges, ist die britische Landung
auf der türkischen Halbinsel Gallipoli gekennzeichnet
von der Inkompetenz des englischen Offizierskorps. An anderen Fronten
gab es ähnliche Debakel, jedoch ist Gallipoli die einzige Schlacht, in
der das Eingeständnis einer Niederlage deutlich wurde. Nach 9 Monaten
vergeblichen Kampfes ohne nennenswerten Geländegewinn, zogen sich die
Briten aus den Dardanellen zurück. |
| Einsatz gekommen sind, entspricht das eine Verlustrate von etwa 45 %, das heißt, dass fast jeder zweite Teilnehmer Schaden genommen hat, von den vielen Männern, die einen seelischen Schaden davon getragen haben, sprach damals niemand. | |
| "Wenn der Kampf tatsächlich begonnen hat und der Sieg lange auf sich warten lässt, dann werden die Waffen der Männer stumpf und ihr Eifer wird gedämpft. In der ganzen Geschichte gibt es kein Beispiel dafür, dass ein Land aus einem langen Krieg Gewinn gezogen hätte." Sun Tsi |
| 19. Feber 1945: Iwo Jima,
Pazifikinsel, 21 km2.
US-Truppen (30.000 Mann, später verstärkt um weitere 40.000) gehen an Land
und beginnen den Kampf gegen 22.000 japanische Soldaten. 26. März 1945: Ende der Schlacht. 21.000 Japaner wurden durch amerikanisches Feuer bzw. Selbstmord getötet. 6.800 US-Soldaten sind gefallen, 19.000 verwundet. Im Koreakrieg ließen 54.000 amerikanische Soldaten ihr Leben.
Im
Vietnamkrieg wurden zwei
Millionen Vietnamesen getötet, drei
Millionen verwundet und Hunderttausende von Kindern als Waisen
zurückgelassen; etwa zwölf Millionen Menschen verloren ihre Heimat. |
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"Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen
Kampf zu brechen". Sun Tsi |
| Im
Frühjahr 1812 zog Napoleon I. im Herzogtum
Warschau die Grande Armée zusammen,
insgesamt über 611.000 Mann; 449.000
Franzosen, 162.700 Soldaten mussten die Verbündeten stellen. Im Juni marschierte er mit der Grande Armée in Russland ein. Aus dem durch den
Brand von Moskau und durch den Einbruch des Winters erzwungenen Rückzug
(seit 19. 10.) und aus dem partisanenähnlichen Widerstand in dem von
Alexander I. verkündeten Vaterländischen Krieg erwuchs die Katastrophe
der Grande Armée - nicht einmal
40.000 kehrten aus Russland zurück! Für den Zaren, für die Kaiser, für den König, dürfen 90.000 Soldaten in der Völkerschlacht bei Leipzig (Österreicher, Preußen und Russen besiegen das Heer Napoleons I.) sterben. Österreichische Opfer: 15.000
Schlacht
bei Aspern, Beginn 21. Mai 1809. Ende 22. Mai. 55.000 Tote.
Österreichische Opfer: ~ 25.000 |
| "Der fähige Anführer setzt den weisen Mann, den tapferen Mann, den habgierigen Mann und den dummen Mann ein. Denn der weise Mann freut sich daran Verdienste zu erwerben, der tapfere will seinen Mut im Kampf beweisen, der habgierige Mann sucht seinen Vorteil und der dumme Mann hat keine Furcht vor dem Tod." Sun Tsi |
| In den drei Kriegen, die Preußen um die Provinz Schlesien ab 1740 gegen Österreich führte, fielen 180.000 preußische Soldaten. Die damalige preußische Gesamtbevölkerung betrug gut 3 Millionen. |
| Am 10. Mai 1940 begann die deutsche
Offensive gegen Frankreich, Belgien und Holland. Die Angegriffenen waren
zahlenmäßig überlegen und verfügten über die besser gepanzerten Fahrzeuge.
Aber ihre Führung und die Konzepte waren überholt. Die Niederlage war in
46 Tagen besiegelt. 92.000 Gefallene,
70.000 tote Zivilisten, 200.000 Verwundete,
1,5 Millionen Kriegsgefangene - eine solche Katastrophe hatte Frankreich
in seiner gesamten Geschichte nicht erlebt. Daten aus Frankreich 1940. Wege in die Niederlage. von Jacques Engeli Baden-Verlag 2005 Bild rechts WEBSCHOOL |
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Weltweit
gab es im Zweiten Weltkrieg ca. 60 Millionen Tote. Davon waren 20
Millionen Soldaten. Von den cirka 40 Millionen Zivilisten kamen sechs Millionen in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern um.
Das Deutsche Reich
verlor während des Kriegs ca. 3,3
Millionen Soldaten und 3,7 Millionen
Zivilisten.
Über
die tatsächliche Opferbilanz der Sowjetunion wird bis heute gelogen.
Das meinte in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (9. Mai
2005) der Kriegsveteran und Chefredakteur Lasar Lasarew: An der Front fielen 250.000 Österreicher, weitere 125.000 Österreicher starben in Lagern oder wurden Opfer von Bombenangriffen.
300.000
US-Soldaten verloren ihr Leben. 1,7
Millionen Soldaten und 950.000 Zivilisten
betrugen die japanischen Opfer. |
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Bild WEBSCHOOL |
Quelle: Willmott/Messenger/Cross: World War II |

Auszug aus Verlustliste der Stadt Ried in OÖ
(WK II) Bild
WEBSCHOOL
| "Es liegt in unserer Hand, uns vor einer Niederlage zu schützen, doch die Gelegenheit, den Feind zu schlagen, gibt uns der Feind selbst." Sun Tsi |
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Der
Amerikanische Bürgerkrieg war der erste
moderne Massenkrieg. Mit der Kapitulation der Südstaaten wurde die
nationale Einheit der USA wieder hergestellt. Wichtigstes Ergebnis des
äußerst erbittert geführten Krieges, der 620.000
Soldaten das Leben kostete - 360.000 auf Seiten der Nordstaaten,
260.000 bei den Konföderierten.
Damit fielen in diesem Krieg mehr amerikanische
Soldaten als in allen übrigen mit amerikanischer Beteiligung zusammen! So verloren z. B. in den Feldzügen Mai/Juni 1864 die Nordstaaten 54.000 Mann, die Südstaaten 32.000. Kurz vor Kriegsende fielen bei der Belagerung von Peterburg 42.000 Soldaten des Nordens und 28.000 der Südstaaten. Kriegskosten (inflationsbereinigt): 280 Mrd. $ |
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Der Fluss erstickte an Leichen, / ihren und unseren; / die Eule schläft,
Wächterin / schweifender Stunden. Über die Erde streicht / eine hellwache
Brise, die Hügel sind / eingeebnet unter unseren Erobererfüßen. "Kriegsbericht" Kosala 900 v. Chr. Ranjit Hoskote |
| Frankreich verlor zwischen
1792 und 1815 genau so viele Menschen, wie in beiden Weltkriegen
zusammen: je 2 Millionen. Die Kriege der Revolutionszeit forderten 400.000 Menschenleben und die Kriege Napoleons 1.000.000. Während Frankreich vorwiegend ein Agrarstaat blieb, wandelte sich England insbesondere unter dem Druck der Politik Napoleons zum Industriestaat. Die Zahl der französischen Schiffe im Überseehandel fiel von über 2.000 im Jahr 1789 auf 179 im Jahr 1812. Das ist die Bilanz, die man benötigt um Nationalheld zu werden. |

Bild WEBSCHOOL
| Ein siegender Fürst lasse doch, vor seinem Einzuge durch Siegsbogen, sich und dem Heere noch ein Heer vorziehen, das der im Kriege gemachten und vielseitig gestalteten Krüppel. Jean Paul |
| "Es gibt fünf gefährliche Fehler, die jeder General begehen kann. ..... Der letzte dieser Fehler ist die übergroße Sorge um das Wohl der Männer." Sun Tsi |
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Der bis dahin unbekannte Fluss
wurde zum Schauplatz mörderischer Kämpfe. In den vier ersten Isonzoschlachten
verlieren die Italiener etwa 175.000,
die Österreicher rund 123.000
Mann. Das italienische Heer verlor 40.000 Mann. In den ersten 11 Schlachten waren auf italienischer Seite bereits 200.000 Mann gefallen. Bild rechts: Kriegermahnmal in Kirchfidisch / Burgenland. Entworfen von L. Beidl 1919. Aufgenommen von Alois Liendl, Fotograf in Güssing / Burgenland, im Juli 1921. |
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| ... Aber der Kavallerist hatte keinen Kopf mehr, nur noch eine Öffnung über dem Hals, mit Blut darinnen, das gluckste und brodelte wie Eingemachtes in einem Kochtopf. Der Oberst hatte den Bauch offen, er schnitt eine abscheuliche Fratze darüber. Es hatte ihm wohl tüchtig weh getan, als es geschehen war. |
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Aus "Reise ans Ende der Nacht" LOUIS-FERDINAND CÉLINE |
| "Ich erinnere mich an eine Schlacht, die zwei Tage und zwei Nächte dauerte. Danach musste ich die Toten zählen, unsere eigenen und die der anderen. Als ich auf 7.000 gekommen war, konnte ich nicht mehr weiter machen. Es war, als sei eine Schüssel mit Reiskörnern ausgeschüttet worden; nur waren es die Körper der Gefallenen, und sie lagen auf blutdurchtränkter Erde." |
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Bericht eines irakischen Soldaten im Krieg gegen den Iran |
| Der Lyriker Blaise Cendrars hat sich bei Kriegsbeginn 1914 aus Abenteuerlust freiwillig zur französischen Armee gemeldet. Am 28. September 1915 riss ihm eine Granate den rechten Arm ab. In "Die rote Lilie" beschreibt er seine Erlebnisse und Eindrücke von der Front: |
| Doch ich habe mehr als einen gekannt, der schließlich seine Schießscharte liebte, selbst wenn er dort den ganzen Winter im Wasser stand, und zwar bis zum Bauch, denn es war der einzige Ort der geliebten Erde Frankreichs, den er jemals zu eigen besitzen würde und den zu verteidigen er gekommen war, dieses enge Schützenloch, das schließlich seine Umrisse angenommen hatte vom vielen Aufstützen, vom vielen Anlehnen und Sich-vorn-und-hinten-dran-Reiben in den endlosen, erschöpfenden, durchwachten Cafard-Nächten, und selbst wenn tagsüber sein Horizont von der grinsenden Fratze eines Kadavers verdeckt war oder von der gegenüberliegenden Schießscharte, dieses Schützenloch, das einstürzte und den Soldaten mit einer Dreckuniform überzog und in dem bei jeder Ablösung der eine oder andere begraben zurückblieb wie in einer Latrine ohne Ausgang. Doulce France, o mein schönes Grab. |
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BLAISE CENDRARS "Die rote Lilie", Lenos-Verlag |
| Am 29. März 1461 verloren in der blutigsten Schlacht der Rosenkriege zwischen den Häusern York und Lancaster bei Towton zwei Drittel der männlichen englischen Adeligen das Leben. |
| England war lang im Wahnsinn, schlug sich selbst: / Der Bruder, blind, vergoss des Bruders Blut; / Der Vater würgte rasch den eignen Sohn; / Der Sohn, gedrungen, ward des Vaters Schlächter; / All dies entzweiten York und Lancaster, / Entzweiet selbst in gräulicher Entzweiung. |
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Aus "König Richard III." SHAKESPEARE |
| 220.000 Soldaten aus dem Commonwealth traten am 23. Oktober 1942 bei Al-Alamein gegen 90.000 deutsche und italienische Soldaten an. Als der deutsche Kommandant des Afrikakorps, Feldmarschall Rommel, am 4. November den Rückzugsbefehl gab, waren bis dahin auf beiden Seiten 40.000 Soldaten durch Minen, Schusswunden oder Luftangriffe gefallen. |


Bilder WEBSCHOOL
| Das ist so schön, schön über all´ Ermessen / Dass Mütter klaglos die Söhne sterben sehn / Dass alle ihre Sorgen still vergessen / Und um des Großen Sieg nun beten gehn. |
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BERTOLT BRECHT |


| Am 15. Juni 1944 begann die Schlacht
um die Insel Saipan. In den ersten
24 Stunden starben 1.500 Amerikaner. Nach drei Wochen war die Insel
erobert. 3.400 US-Soldaten waren gefallen,
13.000 verwundet. Von den 30.000 japanischen
Verteidiger überlebte keiner. Bei der Eroberung von Okinawa fielen 12.000 Amerikaner, 37.000 wurden verwundet. Die japanischen Verluste: 110.000. Die Einnahme der kleinen Insel Iwojima kostete 6.000 US-Soldaten das Leben, 17.000 wurden verwundet. Von 20.000 japanischen Soldaten fielen 19.800. siehe auch Filmliste weiter unten Im 2. Weltkrieg fielen 2.133.885 japanische Soldaten. Sie opferten ihr Leben für den Kaiser, dafür hielten ihre Seelen Einzug in den "Reichsschrein der Sonderklasse" (Yasukuni-Schrein in Tokio) und werden dort als Götter verehrt. |
| Der junge Alexander eroberte Indien. / Er allein? / Cäsar schlug die Gallier. / Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? / Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte / Untergegangen war. Weinte sonst niemand? / Friedrich der Zweite siegte im Siebenjährigen Krieg. Wer / Siegte außer ihm? |
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Aus "Fragen eines lesenden Arbeiters" BERTOLT BRECHT |
| In den von den USA amtlich
gezählten Indianerkriegen zwischen 1790
und 1891 verloren die Indianer über 400.000
Kämpfer, die US-Kavallerie 2.282 Mann. Bei der Entdeckung Amerikas gab es auf dem Gebiet der heutigen USA 15 Millionen Ureinwohner. 1890, nach dem Massaker von "Wounded Knee" waren es 250.000. 2010 zählte die indianische Bevölkerung 562 Stämme mit gesamt 3,3 Millionen Personen. |
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Und als der Krieg im vierten Lenz / Keinen Ausblick auf Frieden bot / Da zog der Soldat seine Konsequenz / Und starb den Heldentod. .... |
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Aus "Die Legende vom toten Soldaten"; BERTOLT BRECHT |
| Im Afghanistan-Krieg ließen
~15.000 russische Soldaten ihr Leben. In den ersten fünf Jahren (1999 - 2004) des zweiten Tschetschenien-Krieges wurden nach Angaben des Komitees der Soldatenmütter 13.000 russische Soldaten getötet. Unter den Zivilisten kamen zwischen 10.000 und 20.000 um. Ganz andere Zahlen nannte im Jänner 2006 das russische Verteidigungsministerium. Laut diesem betrugen die Verluste von 1999 bis inkl. 2005 3.495 Soldaten und 32 Vermisste. |
| Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dort, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl. |
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Simonides ? |
| Das Dokumentationszentrum für Kriegsopfer in
Sarajevo veröffentlichte im Juni 2007 die Opferzahlen über den
Bosnien-Krieg (1992 - 1995). 80.545 Personen wurden getötet, 16.662 gelten als vermisst. 39.684 der Getöteten waren Zivilisten. Auf die Bosnier entfallen 64.036 Tote bzw. Vermisste, auf die bosnischen Serben 24.905, auf die bosnischen Kroaten7.788. |
| Im Golfkrieg
(1990/91) starben 293 US-Soldaten (nur eine
Minderheit von ihnen durch Feindeshand). Für die verursachten Schäden in Kuwait muss der Irak 54 Mrd. $ an die UNO überweisen, welche das Geld an Kuwait weiter leitet. Bis Juli 2010 waren Zahlungen in Höhe von 31 Mrd. $ geleistet. Die Gelder stammen aus einer 5 %igen Steuer auf die irakischen Ölexporte.
Seit Kriegsbeginn im März 2003 und dem
Abzug Ende 2011 kamen im
Irak 4.484
US-Soldaten (davon
74 % Weiße, 9 % Afroamerikaner, 11 % Latinos
Quelle: Pentagon)
ums Leben. Stand: 17.
11. 2011 siehe Tabelle unten. Quelle:
http://www.icasualties.org/
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Nicht nur an Menschenleben,
auch finanziell zahlen die USA für ihre Irak-Intervention einen hohen
Preis. Im Budget 2002/03 mussten dafür
51 Mrd.
$ verbucht werden, 2003/04 77 Mrd. $,
2004/05 87 Mrd. $, 2005/06
102 Mrd. $. Nach Angaben des
Kongresses haben die USA bis Dezember 2006 für den Irakkrieg, das
Engagement in Afghanistan und die Terrorbekämpfung 500
Mrd. $ ausgegeben.
Im Anti-Terror-Kampf in
Afghanistan hatten die
Koalitionstruppen von 2001 bis Juni 2010 folgende Verluste:
2009 kostete die
USA der
Afghanistaneinsatz
60,2 Mrd. $.
Quelle: Pentagon |
Lust auf Krieg? Vorher diese
Filme ansehen:
und diese Bücher lesen:
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| Es schmücken dich deine Worte so schön wie deine Wunden. Nach Ehre schmecken beide. |
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"Macbeth" Shakespeare |
| Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich
eine große Zahl von Staaten darauf geeinigt, beim gegenseitigen Meucheln
in zukünftigen Kriegen einen gewissen Stil zu wahren. Ergebnis dieser
Übereinkünfte war 1949 die GENFER KONVENTION: die 194 Unterzeichnerstaaten verpflichten sich zur Einhaltung bestimmter Regeln und Verhaltensweisen im Falle bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen ihnen. In 143 Artikeln sind der Schutz der Zivilbevölkerung, der Schutz der verwundeten, kranken, schiffbrüchigen und gefangenen Soldaten geregelt. Weiters die Aufgaben der Rotkreuz-/Rothalbmondbewegung, der Schutz verletzter Soldaten und der Zivilbevölkerung, die Vermisstensuche, die entmilitarisierten Zonen und verbotene Methoden und Mittel der Kriegsführung. Am 8. Juni 1977 wurde die Genfer Konvention um zwei Zusatzprotokolle erweitert. Protokoll 1 gilt für internationale Konflikte. Erweitert den Status "Kriegsgefangene" auch auf gefangene Guerillakämpfer. Womit diese wegen ihrer Teilnahme an Kämpfen nicht mehr bestraft werden dürfen. Unterzeichnet von 167 Staaten. Protokoll 2 weitet die rechtlichen Schutzbestimmungen auf interne bewaffnete Auseinandersetzungen, einschließlich Bürgerkriege aus. Unterzeichnet von 163 Staaten. Die Unterzeichnung der beiden Protokolle verweigerten z. B.: Afghanistan, Indien, Iran, Irak, Israel, Pakistan, USA, ... |
| Richten Krieg und Krieges Blut: Ewig wird Zwietracht wohnen auf menschlicher Stätte. |
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Euripides |

Bild WEBSCHOOL
| Die Europäische Digitalbibliothek sammelt
und veröffentlicht Dokumente und Erlebnisberichte von Teilnehmern am
Ersten Weltkrieg: http://www.europeana1914-1918.eu/de |